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Ev. Verwaltungsgericht empfiehlt die Rehabilitation von Pfarrer Thumm

2011 Dezember 21
von admin

In einem Schreiben vom 12.12.2011 hinterfragt das Ev. Verwaltungsgericht die Richtigkeit der Abberufung von Pfarrer Thumm, sowie die Vorgehensweise der EKIR während des Abberufungsverfahrens. Zur gütlichen Einigung wird ein Vergleich vorgeschlagen, dem beide Parteien natürlich noch zustimmen müssen.


Ev Verwaltungsgericht 12 12 2011-1.pdf

Kirchenbrand (Teil 1)

2011 Dezember 15
von Rolf Thumm

Am Vorabend des 4. Advents wurde in der Evangelischen Kirche in Eitorf ein Gottesdienst gefeiert. Es war der 22. Dezember 2001 um 18.00 Uhr. Liturgin dieses Gottesdienstes war Pfarrerin Pulwey-Langerbeins. Anschließend löschte man die Kerzen am Adventskranz, schaltete die Lichter aus, verschloss die Kirche und verließ den Ort. Circa um 22 Uhr kam eine junge Bewohnerin des Alten Pfarrhauses, Bahnhofstr. 17, nach Hause und sah hinter den Fenstern der Kirche helles Licht. Sie wunderte sich über die Beleuchtung zu dieser ungewöhnlichen Zeit, dachte aber nicht weiter darüber nach. weiterlesen…

Urteil hat Bestand (Extra-Blatt)

2011 August 4
von admin

Kirchengemeinde scheitert mit Klage gegen Pfarrer Thumm

Eitorf (rd). Während der kirchenrechtliche Streit um die Abberufung von Pfarrer Rolf Thumm sich weiterhin in die Länge zieht, hat das Landgericht Bonn jetzt ein weiteres der anhängigen zivilrechtlichen Verfahren entschieden.

Bereits im Januar war die Klage des Presbyteriums wegen angeblich unkorrekter Abrechnungen von Ferienfreizeiten vom Gericht abgewiesen worden, doch die Kirche hatte hiergegen Einspruch erhoben und Thumm auf Rückzahlung von 23.164,80 Euro plus Zinsen verklagt. Am 28. Juli verkündete das Landgericht nun, dass das vorab ergangene Urteil aufrecht erhalten, die Klage somit abgewiesen wird und die Kosten des Rechtsstreites zulasten der Kirche gehen. weiterlesen…

Herzliche Ostergrüsse

2011 April 27
von Rolf Thumm

das war nicht die Überschrift der neuen Gehaltsmitteilung von meinem Arbeitgeber. Sondern zum zweiten Mal in Monatsfrist senkte die Evangelische Kirche im Rheinland mein Pfarrergehalt um 25 %. Und diese Mitteilung traf pünktlich am Karsamstag sozusagen als Ostergeschenk ein. Damit sind wir bei 50 % des früheren Gehalts angelangt. Niemand erklärt uns freilich, wie wir damit leben können. Am 1. Februar 1977, vor 40 Jahren also, bin ich in den Dienst der Evangelischen Kirche eingetreten. Nach 40 Dienstjahren werden Paragraphen gegen uns in Anwendung gebracht, die mit dem Grundgesetz unvereinbar sind, werden Maßnahmen gegen uns ergriffen, die vor keinem Arbeitsgericht Bestand hätten. Aber Kirche macht´s möglich. Sie hat ein eigenes Recht, sie ist Staat im Staate mit einem Steueraufkommen von 4,5 Milliarden Euro und sehr mit dessen Verwaltung beschäftigt. weiterlesen…

Disziplinarverfahren eingestellt

2011 Februar 25
von Rolf Thumm

Mit Verfügung der Kirchenleitung vom 5. August 2010 wurde ein Disziplinarverfahren gegen mich eingeleitet.

Hintergrund war, dass eine ganze Gruppe von Konfirmanden, unterstützt von ihren Eltern, auch nach meiner Beurlaubung darauf bestand, von mir und niemand anderem konfirmiert zu werden. Nach einer sechsmonatigen Odyssee der Konfirmandenfamilien in verschiedenen Kirchenkreisen – auf der Suche nach einer Kirche außerhalb Eitorfs – wurde schließlich in Osterrath (bei Düsseldorf) eine Kirchengemeinde gefunden, die bereit war, uns Asyl zu bieten. Das dortige Presbyterium stimmte – wie von der Juristin des Landeskirchenamtes gefordert – zu. Daraufhin wurde die Konfirmation auch dort – und generell – untersagt. Ich persönlich wurde mit weit reichenden disziplinarischen Konsequenzen bedroht für den Fall, dass ich die Gruppe konfirmiere. weiterlesen…

Logostreit: Gerichtsverhandlung vom 13. Januar 2011

2011 Januar 21
von Rolf Thumm

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

der Vernichtungsfeldzug von Frau Henschel und Anhang gegen uns wurde vom Gericht kalt gestoppt. Warum die Unterlagen wohl nicht vorgelegt wurden? Wir gehen davon aus, dass es gar nicht um die Sache ging, sondern dass nur mein Ruf in der Öffentlichkeit zerstört werden sollte. Dieses Bemühen wird voraussichtlich fortgesetzt werden.

Gestern hatten wir wieder Verhandlung vor dem Landgericht in Bonn. Um die Verteilung unserer Gegenschrift gegen die bösartigen Verleumdungen im Gemeindebrief im März 2003 zu verhindern oder wenigstens hinauszuzögern, wurde zunächst einmal die Lieferung der Druckerei einbehalten (Postunterschlagung) und nach Wochen erst auf massiven Druck hin herausgegeben. Danach wurde eine einstweilige Verfügung erwirkt mit der Begründung, wir hätten das Logo der Kirchengemeinde verwendet. In Wirklichkeit hatte die Gemeinde keine Rechte an dem Logo, das von unserer Schwiegertochter für mich und meine Arbeit geschaffen worden war. Wir überklebten das Logo und verteilten die Gegenschrift trotz einstweiliger Verfügung. In der Verhandlung vor dem Amtsgericht, wo die Kirchengemeinde uns verklagte, verloren wir mit der Begründung „Verwechslungsgefahr“ und Verletzung des Namensrechtes. Frau Henschel bestand auf Strafe. Wir sollten 1.000,-€ plus Anwalts- und Gerichtskostenbezahlen. Dagegen gingen wir in die zweite Instanz. In der Verhandlung vor dem Landgericht gestern waren Frau Henschel und Anwalt mit ihrer Begründung auf verlorenem Posten. Die Kirchengemeinde hatte nach einem Schreiben der Schöpferin des Logos auf die Verwendung desselben von einem Tag auf den anderen verzichtet und damit die Rechtslage zu unseren Gunsten bestätigt.

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Disziplinarverfahren „Konfirmation“ – Stellungnahme vom 26.08.10

2010 August 26
von Rolf Thumm

Am 1. September 2009 fand im Zusammenhang mit dem Abberufungsverfahren eine Anhörung im LKA statt. (s. Anlage Erlebnisbericht) Es wurden Vorschläge erarbeitet, wie ein friedlicher Abschluss meiner jahrzehntelangen Tätigkeit in der Gemeinde Eitorf gefunden werden könnte. Zu den wichtigen Punkten, auf die man sich dort geeinigt hatte, gehörte, dass ich die Verantwortung für die Konfirmandengruppe noch bis zur Konfirmation behalte und anschließend in Pension gehe. Dies entsprach dem erklärten Willen aller Konfirmanden und deren Eltern, dokumentiert in einer ganzen Reihe von Schreiben an Gemeinde, an Kirchenleitung und an die EKD. Vom Zeitpunkt des Gespräches waren es noch 6 Monate bis zur bereits datierten und von den Eltern geplanten Konfirmation.

Wie wir heute wissen, haben die mit der Sache befassten Personen dieser friedlichen Lösung keine Bedeutung beigemessen und keine weitere Energie für deren Umsetzung aufgewendet. Die Konfirmandenfamilien erhielten einen Brief, in dem sie ultimativ aufgefordert wurden, ihre Kinder innerhalb weniger Tage bei Frau Pulwey-Langerbeins anzumelden, nach diesem Termin gehe nichts mehr. 21 von vormals ca. 50 Konfirmanden wurden umgemeldet. Die anderen haben weiterhin um ein Konfirmationsfest nach ihrer Vorstellung gekämpft. Einige wenige Jugendliche fanden Aufnahme in Nachbargemeinden. Etlichen wurde ein Dimissoriale von Frau Pulwey-Langerbeins verweigert. weiterlesen…

Leserbrief zum KStA Artikel „Heimlich auswärts konfirmiert“

2010 Juli 25
von admin

Kölner Stadtanzeiger
Neven DuMont-Haus
Amsterdamer Str.192
50735 Köln

Ihr Artikel “Heimlich auswärts konfirmiert” vom 23.7.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,
zu Ihrem schlecht recherchierten Artikel “Heimlich auswärts konfirmiert“ und dem offensichtlich ohne Kenntnis der Lage verfassten Kommentar von Stephan Propach möchten wir als Eltern der betroffenen Konfirmanden Stellung nehmen.

Journalistisch ist eine höchst einseitige Berichterstattung zu bemängeln, da die eigentlichen Betroffenen—die Konfirmanden und ihre Familien – nicht befragt worden sind. Dabei sind wir mehr als bereit, in dieser Sache Auskunft zu erteilen. weiterlesen…

Konfirmanden in Eitorf

2010 März 24
von Rolf Thumm

Eine Email von Prof. Dr. Uwe Jaekel an Präses Schneider vom 24.03.2010

Sehr geehrter Herr Präses Schneider,

dies ist ein wirklich verzweifelter Versuch, Ihnen klarzumachen, dass Ihre Landeskirche gerade im Begriff ist, eine ihrer Kirchengemeinden zu zerstören.

Ich bin mir sicher, dass dies ohne Vorsatz und allein aus Unkenntnis der Zustände in der Gemeinde geschieht. Allerdings schlagen hier einige Würdenträger in blindem Hass aufeinander ein, ohne sich bewusst zu machen, dass sie auch viele andere Menschen treffen. Ich bin fassungslos, dass die Beteiligten es einfach ungerührt hinnehmen, dass Hunderte von Menschen die evangelische Kirche in Eitorf nicht mehr betreten wollen, dass viele (ich bin einer von ihnen) wegen dieses würdelosen Streits über den Austritt aus der Kirche nachdenken oder sich in entfernte Gegenden umgemeinden lassen. weiterlesen…